Die Jugend
Beim WEIDENER JUNGENSPIEL sind die Kinder ganz groß. Sei es im Ansehen oder in der Anzahl. Sobald der Zugweg auf den eigenen Beinen bewältigt werden kann, dürfen die kleinen Jungenspielfans mitmachen. Und die Freude und Begeisterung ist direkt zu spüren.
Sie sind von Beginn der Veranstaltungen mit dabei. Ihr Schwerpunkt zum Gelingen der Kirmesveranstaltung liegt in den Umzügen auf der Straße. Hier sind sie voll und ganz in Ihrem Element. Als Blumen-, Fahrad- oder Pritschenkinder haben sie die Möglichkeit zu zeigen was sie können. Marschieren oder Fahrrad fahren, und dies nach Möglichkeit noch geordnet, ist gar nicht so einfach. Aber je länger man dabei ist, umso besser klappt es.
Der Reiz der Jungenspiele kann der Betrachter und Leser hier schon erahnen. Wenn so viele junge Menschen - in den letzten Jahren waren es immer weit über einhundert Kinder - in den Bann des Brachtums gezogen werden, muß schon irgend etwas Besonderes von dort ausgehen. Ein wichtiger Grund ist sicherlich das "Feeling". In der Gruppe, im Freundeskreis etwas zu erleben ist wohl einer der Gründe. Mit dem besten Kumpel gemeinsam, mit Pritsche und Hut durch den Ort ziehen, dabei noch mitten auf der Straße gehen, wann ist so etwas schon mal möglich. Dann gibt es noch die Kirmes mit Losbude und Autoscooter, das Festzelt und ganz viele andere Kinder.

Erlebnis pur.
Und normalerweise bleibt dieses Gefühl erhalten. Zwar ist man viel zu schnell zu alt, um als Pritschen- oder Fahrradkind dabei zu sein, aber dann kann man ja noch die Fahne tragen oder dem Pritschenmeister ein wenig helfen, auf die "Kleinen" aufzupassen.
Tatsache bleibt und ist: Die Kinder sind und bleiben einer der ganz wichtigen Bestandteile der Jungenspielveranstaltungen. Danke - macht weiter so!
